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Gaskraft



Gas gilt – galt, wegen des Kriegs in der Ukraine als Brückentechnologie. Sämtliche Kohlekraftwerke in Österreich werden nur mehr mit Gas  und/oder Heizöl befeuert. Wegen des teuren Gases werden die Gaskraftwerke (Mellach, Theiß, Simmering, Dürnrohr, Timelkam, …) meist nur als Backup-Kraftwerk betrieben und sind nur selten am Netz. Riedersbach (einst mit Wolfsegger Braunkohle betrieben, als Energieversorgung für die Aluschmelze Ranshofen gebaut) wurde erst gar nicht umgebaut und stillgelegt – wie viele andere Gaskraftwerke auch.

 

Der Betrieb von Gaskraftwerken war wegen der geringen Strompreise schlicht unrentabel. Jetzt is der Preis höher, jedoch nur deshalb weil Öl und Gaspreis gestiegen sind – gleiches Dilemma! Aber wir brauchen Gaskraft als Backup zur Stabilisierung der Stromfrequenz. 2019 gingen die digitalen Uhren - kein Scherz – hinten, weil die Frequenz monatelang unter 50 Herz lag, weil schlicht zu wenig Strom im Netz war.

 

Im Optimalfall wird synthetisches Gas aus überschüssiger Wind- und /oder Sonnenenergie hergestellt und verfeuert. Betrieben werden diese Kraftwerke – die an windarmen Tagen dringend gebraucht werden – aber mit Gas aus Russland. Ein Dilemma nicht nur hinsichtlich der Klimakatastrophe, sondern auch in Bezug auf Abhängigkeit von Russland – wie wir spätesten seit dem Ukraine-Russland-Krieg wissen.

 

Der Umbau hin zu sauberer Energie – auch viele Industriebetriebe verfeuern Erdgas – wird noch länger dauern. Teures LNG wird Erdgas ersetzen – aber nur für den 1. Schritt. Was wir in Europa brauchen ist erneuerbare Energie. Denn EE ist Freiheit. Und diese Freiheit kann sogar günstiger sein als fossile Abhängigkeit.

 

Den angeblichen Naturschutz betreiben Windkraftgegner nicht. Windkraftanlagen sind weder Vogelschredder – die Hauskatze tötet ein vielfaches von WKA und keiner denkt daran Hauskatzen zu verbieten – noch laut. Das einzige Argument was bleibt, dass sie nicht schön anzusehen sind – aber das ist auch das einzige Argument gegen diese freie Energiequelle – und Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Klimaschutz ist der höchste Umweltschutz!

 

Was ebenfalls stark ausgebaut werden muss ist die Photovoltaik. Dies schließt zumindest unter Tag die Stromlücke an windarmen Sommertage. Wenn‘s zuviel wird dann eben Gas. Der Überschuss generiert aber ein weiteres Problem. Ohne Karbonisierung vertragt unser Gasnetz etwa 10% an reinem Wasserstoff. Oft ist das Stromnetz zu schwach und es wird runtergeregelt oder erst gar nicht gebaut – gerade Anlagen über 5 kW, obwohl die Dachfläche viel mehr hergibt. Immerhin wird der 380kV-Ring in Österreich, nach jahrelangen Diskussionen, geschlossen – das Problem betrifft aber auch sehr viele Dörfer.

 

Diese Änderungen könnten den Stromhunger mittelfristig lösen. Der Hunger nach Gas für die Industrie bleibt und kann wohl nur langfristig gelöst werden. Kurzfristig erlebt die Hausanlage – einige kW Photovoltaik mit Speicher und Blackbox (für Generierung der Frequenz) einen wahrem Boom. Und das obwohl auf chemische Stromspeicher gerade eine lange Wartezeit herrscht.

 

Apropos Batterie. Diese können kurzfristige Spitzen oder Senken perfekt überbrücken. Was sie nicht können ist saisonale Ausfälle langfristig kompensieren. Dazu braucht es Gaskraftwerke.


Bericht von Thomas Thomas (blumi) am 14.03.2022

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Informationen zu diesem Thema: Gaskraft

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